Archiv der Kategorie ‘Gesundheit‘

 
 

Kompressionsstrümpfe

Bei einer Vielzahl verschiedener Krankheitsbilder wie etwa venöser Insuffizienz, Krampfadern, einer Venenthrombose oder Lymphödemen kommt die Kompressionstherapie zum Einsatz. Durch Druck auf das Gefäßsystem der Beine wird so die Fließgeschwindigkeit des Blutes erhöht. Dieser Druckeffekt kann sowohl mit Bandagen, speziellen Kompressionsbinden oder Kompressionsstrümpfen erzielt werden. Die umgangssprachlich auch als „Stützstrümpfe“ bezeichneten Kompressionsstrümpfe sind hierbei ein sehr beliebtes und weit verbreitetes medizinisches Hilfsmittel und können bei Bedarf im medizinischen Fachhandel erworben als auch vom Arzt verschrieben werden. Das Tragen von Stützstrümpfen hat zur Folge, dass von außen Druck auf das Beingewebe erzeugt wird – die Venen werden zusammengepresst wodurch sich ihr Durchmesser verringert, Stauungen verhindert werden und das Blut wieder schneller fließen kann. Dies stellt eine Entlastung des Venen- und Lymphsystems dar. Stützstrümpfe können in diesem Zusammenhang auch als vorbeugende Maßnahme gegen Thrombose eingesetzt werden.

Vor einer Behandlung mit Stützstrümpfen ist es ratsam, sich gegebenenfalls mit dem Hausarzt, Apotheker oder einem Fachberater im Sanitätshaus über die richtige Anwendung und Pflege zu informieren. Bei der Anwendung unterscheidet man zwischen vier Kompressionsklassen – somit kann der benötigte Druck optimal an den Krankheitsgrad des Patienten angepasst werden. Unterschiede gibt es auch in den Ausführungen: Stützstrümpfe gibt es sowohl in Knielänge oder in Halb- und Oberschenkellänge – auch die Variante der Strumpfhose ist als Lösung für beide Geschlechter verfügbar. Kompressionsstrümpfe werden aus Vollsynthetikfasern hergestellt und maschinell im Rundstrickverfahren gestrickt – je nach Körperproportionen können sie auch maßgefertigt werden.

Barrierefreiheit

Barrierefrei bedeutet das Menschen mit Behinderung Gegenstände, oder Einrichtungen ungehindert Nutzen können. So zum Beispiel auch beim Hausbau. Hier werden Türen breiter, Kücheneinrichtungen niedriger und die Räume großzügiger gebaut, damit auch Rollstuhlfahrer bequem leben können, ohne auf Hilfe anderer angewiesen zu sein. Aber auch öffentliche Einrichtungen wurden umgebaut, mit Rampen, oder Rollstühlen versehen um Menschen im Rollstuhl, oder auch mit Gehbehinderung nicht ausgeschlossen werden. Hotels und Appartements sind ebenfalls sehr häufig barrierefrei um allen Gästen einen angenehmen Urlaub zu ermöglichen. Auch haben die Pools in den verschiedensten Urlaubsländern bereits eine Einstiegshilfe in den Pool und spezielle Zimmer die ausschließlich an Menschen mit Behinderung vergeben werden.

Allerdings haben Rollstuhlfahrer bei europäischen Kontinentalflügen immer noch ein Problem, da es in Flugzeugen keine barrierefreien Toiletten gibt. Dies soll allerdings in Zukunft geändert werden und ein barrierefreies Reisen möglich machen. Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ist es daher empfohlen sich vorher genaustens über das Reise- oder Ausflugsziel zu erkundigen, um nicht in problematische Situationen zu geraten. Dies kann bewekstelligt werden, indem Reisen nicht nur online gebucht werden, sondern in einem Reisebüro. Dort können alle notwendigen Informationen bezogen werden. Auch bei einem Ausflug ist es sinnvoll sich zumindest telefonisch anzumelden und nachzufragen ob es sich um eine barrierefreie Einrichtung handelt.

Auch Sporteinrichtungen sind teilweise so gebaut, das auch Menschen im Rollstuhl problemlos Sport betreiben können. Hier gibt es unterschiedliche Vereine die speziell auf Rollstuhlfahrer bedacht sind.

Rollstuhl

Menschen, an den Rollstuhl “gefesselt”, haben nicht immer ein angenehmes Leben. Oftmals stoßen sie im alltäglichen Leben an ihre Grenzen. Sei es durch unüberbrückbare Hindernisse, wenn sie nicht immer eine Begleitperson bei sich haben, oder weil sich viele Menschen nach Ihnen umsehen, als wären sie ein Phänomen, das eigentlich nicht in diese Welt gehört. Alleine schon das überqueren der Straße ist öfters mal ein Martyrium, geschweige denn auf zu hohe Gehwege zu kommen. Oder das Einkaufen in der Stadt, auch hier gibt es oftmals Hürden, weil nicht jedes Kaufhaus Rollstuhlfreundlich ausgerüstet ist. Nur gut, dass es in dem Fall das Internet gibt.

Der Autor dieses Artikels weiß, von was er hier schreibt. Er hat selbst einmal einen an den Rollstuhl gefesselten Menschen betreut. Das Rollstuhlleben ist zwar viel einfacher geworden im Gegensatz zu früheren Zeiten, aber nicht alle Städte sind Rollstuhlmäßig gleich gut eingerichtet. Noch dazu kommt, dass behinderte Menschen nicht immer den richtigen Rollstuhl haben, den sie eigentlich benötigen, weil die Krankenkassen oftmals, nur so genannte Standard Modelle ausgeben. Richtige, an Bedürfte Menschen angepasste Rollstühle, wie zum Beispiel elektrisch betriebene, bekommt man nur in Ausnahmefällen von der Krankenkasse bezahlt. Im Gesundheitswesen müsste diesbezüglich eigentlich noch viel getan werden. Es gibt zwar die unterschiedlichsten Rollstühle, jedoch kosten diese viel Geld, und nicht jeder Bedürftige kann sich einen solchen Rollstuhl finanziell leisten.

Blutzuckermessgeräte

Blutzuckermessgeräte sind ein lebensnotwendige Helfer für alle Patienten und Patientinnen mit Diabetis aller Formen und ermöglichen es diesen, zu jeder Zeit den Blutzuckerwert des Körpers selbst, schnell, einfach und sicher zu bestimmen. Ein Gang zum Arzt ausschließlich für die Blutzuckerbestimmung erübrigt sich damit. Auch bei Bedenken aufgrund körperlichen Unwohlseins kann mit einer Selbstmessung schnell Aufschluss gegeben werden. Mit Hilfe von einem Adapter kann der Patient mittels winziger Blutmengen den Computer des Blutzuckermessgerätes bestimmen lassen, wie hoch oder niedrig der derzeitige Blutzuckerspiegel ist. Aufgund dieser Bestimmungen über das Blutzuckermessgerät ist eine kontrollierte Ernährung und Medikamenteneinnahme besser möglich. Erhältlich sind die Geräte meist in Apotheken. Der Preis liegt zwischen fünf und einhundert Euro, je nach Ausstattung, Messverfahren und Komfortabilität des Gerätes. Bequeme Einhandbedienungen, Speicherplätze für den Überblick über vergangene Messwerte, automatische Codierungen und extrem kurze Messzeiten zeichnen die neueren Blutzuckermessgeräte aus.

Auch Stechhilfen sind teilweise zu benahe schmerzloser Blutentnahme vorhanden. Etwaige Kontollösungen, Teststreifen und Batterien für den Betrieb der Geräte müssen seperat erworben werden. Beim Kauf des Gerätes ist jedoch eine Grundausstattung aller benötigten Hilfsmittel vorhanden. Da Blutzuckermessgeräte ein Hilfsmittel für Diabetiker darstellen, ist eine etwaige Kostenübernahme des Gerätes von der Krankenkasse zu prüfen, bevor die Anschaffung geschehen soll. Über die genaue Handhabung des Messgerätes und die Auswertung der gemessenen Daten informiert jede Diabetisstelle, der Hausarzt oder auch die Apotheker.